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Lyrik für´s Ohr: Den Literaturnobelpreis 2016 erhält Bob Dylan

Der Literaturnobelpreisträger 2016 ist Bob Dylan. Der Musiker habe „neue poetische Ausdrucksformen innerhalb der großen amerikanischen Song-Tradition“ erschaffen, erklärte das Nobelpreis-Komitee der Schwedischen Akademie.[mehr]

17.10.2016

Vorhang auf: Die 20 Romane der Longlist

Die Titel für den Deutschen Buchpreis 2015 sind nominiert: Die Jury hat 20 Romane für die Longlist ausgewählt − aus 199 eingereichten Titeln. Am 16. September wird daraus die Shortlist bestimmt, der Gewinner wird dann am 12....[mehr]

19.08.2015

 

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Vorhang auf: Die 20 Romane der Longlist

19.08.2015

Die Titel für den Deutschen Buchpreis 2015 sind nominiert: Die Jury hat 20 Romane für die Longlist ausgewählt − aus 199 eingereichten Titeln. Am 16. September wird daraus die Shortlist bestimmt, der Gewinner wird dann am 12. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse gekürt.

 

Folgende 20 Romane (in alphabetischer Reihenfolge) hat die siebenköpfige Jury nominiert, teilt der Börsenverein mit:

  • Alina Bronsky: Baba Dunjas letzte Liebe (Kiepenheuer & Witsch, August 2015)
  • Ralph Dutli: Die Liebenden von Mantua (Wallstein, August 2015)
  • Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen (Knaus, August 2015)
  • Valerie Fritsch: Winters Garten (Suhrkamp, März 2015)
  • Heinz Helle: Eigentlich müssten wir tanzen (Suhrkamp, September 2015)
  • Gertraud Klemm: Aberland (Droschl, Februar 2015)
  • Steffen Kopetzky: Risiko (Klett-Cotta, Februar 2015)
  • Rolf Lappert: Über den Winter (Carl Hanser, August 2015)
  • Inger-Maria Mahlke: Wie Ihr wollt (Berlin Verlag, März 2015)
  • Ulrich Peltzer: Das bessere Leben (S. Fischer, Juli 2015)
  • Peter Richter: 89/90 (Luchterhand, März 2015)
  • Monique Schwitter: Eins im Andern (Droschl, August 2015)
  • Clemens J. Setz: Die Stunde zwischen Frau und Gitarre (Suhrkamp, September 2015)
  • Anke Stelling: Bodentiefe Fenster (Verbrecher Verlag, März 2015)
  • Ilija Trojanow: Macht und Widerstand (S. Fischer, August 2015)
  • Vladimir Vertlib: Lucia Binar und die russische Seele (Deuticke, Februar 2015)
  • Kai Weyand: Applaus für Bronikowski (Wallstein, März 2015)
  • Frank Witzel: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 (Matthes & Seitz, Februar 2015)
  • Christine Wunnicke: Der Fuchs und Dr. Shimamura (Berenberg, März 2015)
  • Feridun Zaimoglu: Siebentürmeviertel (Kiepenheuer & Witsch, August 2015)

Die 199 Titel, die die Jury gesichtet hat, sind zwischen Oktober 2014 und dem 16. September 2015 erschienen oder werden noch erscheinen, so der Börsenverein.

"Die diesjährige Longlist ist eine aufschlussreiche Landkarte, sie bildet die Vielfältigkeit und Vielstimmigkeit der deutschsprachigen Literatur ab", sagt Jurysprecherin Claudi Kramatschek (freie Kritikerin). "In diesem Jahr aber zeichnet sich eines deutlich ab: Die Welt ist in ihr zu Hause. Die ausgewählten Autoren und Autorinnen nehmen sich der Seelendramen afrikanischer Flüchtlinge an, entführen uns in die Weiten Afghanistans oder in die engen Gassen eines Istanbuler Armenviertels. Zugleich bleibt diese Literatur ganz bei sich, indem sie in mal utopischer, mal dystopischer, mal schelmischer, mal dokumentarischer Manier von ersten und letzten Dingen erzählt und den Platz des Individuums in einer Welt verhandelt, die zugerichtet ist durch die kapitalen Ströme des Geldes sowie repressive Systeme der Macht. Es stehen auf dieser Landkarte bekannte neben eher unbekannten Namen und große Verlage neben eher kleineren. Das macht sie für uns umso erfreulicher."

 

So geht es weiter

  • Im nächsten Schritt wählen die Juroren aus den Titeln der Longlist sechs Titel für die Shortlist aus, die am 16. September 2015 veröffentlicht wird.
  • Erst am Abend der Preisverleihung (12. Oktober) erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.

Zum Deutschen Buchpreis

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Preisverleihung zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse

Die Preisverleihung findet am 12. Oktober 2015 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt. Interessierte können die Preisverleihung per Live-Stream unter www.deutscher-buchpreis.de mitverfolgen. Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur übertragen die Preisverleihung im Rahmen von "Dokumente und Debatten" im Digitalradio und als Livestream im Internet unter www.deutschlandradio.de.

 

Kommende Woche erhältlich © Börsenverein

Lesebuch, Hörproben und Literaturblogs

Anlässlich der Nominierung der Longlist-Titel erscheint das Buch "Die Longlist 2015 – Leseproben", herausgegeben vom Fachmagazin Börsenblatt im Verlag der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, einer Wirtschaftstochter des Börsenvereins. Darin werden Leseproben und Hintergrundinformationen zu den nominierten Romanen veröffentlicht. Es ist ab kommender Woche in vielen Buchhandlungen erhältlich.

Das deutschlandweite Onlineradio detektor.fm hat die Leseproben vertont. Ab heute sind Hörproben der 20 Longlist-Titel unter www.detektor.fm/deutscher-buchpreis abrufbar. Sie sind zudem über die detektor.fm-App auf fast allen mobilen Endgeräten nutzbar. Ab dem 19. August präsentiert der Radiosender täglich von Montag bis Freitag ab 17.40 Uhr einen Longlist-Titel in der Sendung "Der Tag".

Ab dem 20. August stellen sieben Literaturblogs als "Die Buchpreisblogger" die nominierten Titel vor. Die Blogger lesen die 20 Bücher der Longlist, stellen sie zur Diskussion, bieten Hintergrundinformationen und kritische Debattenbeiträge. Zusammengeführt werden die Blogs auf der Facebook-Seite des Deutschen Buchpreises www.facebook.com/DeutscherBuchpreis und unter dem Hashtag #dbp15

 

 

Quelle: boersenblatt.net vom 19.8.2015


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